AM30: Ein byzantinischer Lebenszyklus (Sozialgeschichte)

Diese Folge versucht, den Lebenszyklus einer durchschnittlichen oströmischen Person nachzuzeichnen: beginnend mit Geburt und Kindheit, über Erwachsenwerden und Hochzeit bis hin zum höheren Alter und Tod.

Literatur:

D. Ariantzi, Byzantinische Prostituierte. Zwischen Marginalisierung und Reintegration in die Gesellschaft. Byzantion 91 (2021) 1–45.

D. Ariantzi, Kindheit in Byzanz. Emotionale, geistige und materielle Entwicklung im familiären Umfeld vom 6. bis zum 11. Jahrhundert (= Millennium-Studien 36). Berlin 2012.

J. Baun, Coming of Age in Byzantium: Agency and Authority in Rites of Passage from Infancy to Adulthood, in: P. Armstrong (Hrsg.), Authority in Byzantium (= Centre For Hellenic Studies, King’s College London, Publications 14). Farnham 2013, 113–135.

J. Haldon (Hrsg.), The Social History of Byzantium. Oxford 2009.

J. Koder, Die Byzantiner. Kultur und Alltag im Mittelalter. Wien–Köln–Weimar 2016.

C. Rapp, Brother-Making in Late Antiquity and Byzantium: Monks, Laymen, and Christian Ritual. New York 2016.

Episodenbild: Hochzeit zu Kana (Fresko), Hagios Nikolaos Orphanos, Thessaloniki (14. Jahrhundert)

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AM29: Die zweite Phase des Ikonoklasmus

Diese Folge behandelt den Zeitraum von 813 bis 842 und somit die Regierungszeit der drei Kaiser Leon V., Michael II. und Theophilos. Im Fokus steht der byzantinische Bilderstreit, der 814/815 wieder aufflammt, aber auch andere Themen wie äußere Bedrohungen und territoriale Verluste, Kulturtransfer, Bürgerkrieg sowie die Bautätigkeit in der Hauptstadt.

Literatur:

L. Brubaker, Inventing Byzantine Iconoclasm. London 2012.

L. Brubaker – J. Haldon, Byzantium in the Iconoclast Era c. 680–850: A History. Cambridge 2011.

L. Brubaker – J. Haldon – R. Ousterhout, Byzantium in the Iconoclast Era (ca 680–850): The Sources. An Annotated Survey (= Birmingham Byzantine and Ottoman Monographs 7). Aldershot 2001.

Karte: Das Oströmische Reich im Jahr 813

Episodenbild: Der ikonoklastische Patriarch Johannes Grammatikos (837–843) löscht eine Christus-Ikone mit einem Schwamm aus (Chludov-Psalter, f. 67r; Moskau)

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AM28: Karl Krumbacher und die Etablierung der Byzantinistik (mit Judith Ramharter)

Diese Folge beinhaltet ein Gespräch mit Judith Ramharter über das Leben und Wirken der Person Karl Krumbacher (1856–1909), über seine Bedeutung für die Etablierung des Faches Byzantinistik und über seine Verdienste auf dem Feld der Neogräzistik. Dabei geben Judith und ich auch Einblicke in unsere eigenen Forschungsarbeiten.

Literatur:

H.-G. Beck (Hrsg.), Χάλικες. Festgabe für die Teilnehmer am XI. Internationalen Byzantinistenkongreß München 15.–20. September 1958. Freising 1958.

G. L. Fuchs, Karl Krumbacher (1856–1909) und sein Wiener Byzantinisten-Netzwerk. Dissertation. Wien 2021.

A. Heisenberg, Karl Krumbacher. Allgäuer Geschichtsfreund N.F. 24 (1925) 1–26.

K. Krumbacher, Griechische Reise. Blätter aus dem Tagebuche einer Reise in Griechenland und in der Türkei. Berlin 1886 (Nachdruck: Athen 1979).

J. Ramharter, Der Briefwechsel zwischen Karl Krumbacher (1856–1909) und Spyridon Lampros (1851–1919). Masterarbeit. Wien 2020.

P. Schreiner – E. Vogt (Hrsg.), Karl Krumbacher. Leben und Werk (= Sitzungsberichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-historische Klasse 2011/4). München 2011.

Episodenbild: Porträt von Karl Krumbacher, Bayerische Akademie der Wissenschaften

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